
No Angels - “Let´s get to bed”
Wiederum von der Filmproduktion Markus Sternberg kam kurz nach der
letzten Produktion die Anfrage für das Musikvideo "Let´s go to bed" von
den No Angels mit Mousse T (CHEYENNE RECORDS/Polydor) die Anfrage, das
bereits gefilmte Material mit Lichteffekten zu versehen.
Insgesamt mussten über 50 Einstellungen bearbeitet werden in denen der Hintergrund durch einen dunkleren bedrohlicheren Himmel ersetzt werden und die Gebäudestruktur mit flashenden Lichtern bestückt werden sollte. Jede Einstellung beinhaltet somit aufwendiges Rotoscoping, das Einsetzen und die Animation von Lichtern, sowie eine intensive Farbkorrektur.
Lookbestimmung
Zunächst wurde wie bei jeder Produktion am Look herumgefeilt. Die Lichter sollten realistisch wirken, nicht zu viel Gewicht bekommen, aber dennoch als wichtiges Bildelement ihre Wirkung nicht verfehlen. Inspiriert durch den Film "Begegnung der Dritten Art" sollte ein Wetterleuchten nach der Vorlage der in diesem Film sehr effektiv eingesetzen Lensflares erzeugt werden.
Durch die Beschaffenheit des Gebäudes im Hintergrund der Tänzer ergab sich für das Lichtsetup die Möglichkeit einzelne Lichter an den Gerüsten vor der Glasbefestigung zu platzieren. Problematisch waren jedoch die Möglichkeit die Animationen sehr genau zu steuern, hier haben wir auf das Texttool von Fusion umgeschwenkt und die ersten Versuche waren direkt sehr vielversprechend. Nach mehreren Precomposites mit verlangsamten Wolken aus unserer umfassenden Artbeats Library wurde der finale Look festgelegt.
Animierte Lichtwände
Erste Lösungsansätze die Lichter durch das Setzen statischer Punkte zu simulieren waren nicht zufriedenstellend. Die Lichter wirkten leblos und nicht real und konnten nicht ausreichend angesteuert werden. Wir haben uns dann entschlossen das Lichtsetup in einer Kombination von Digital Fusion und Combustion zu realisieren. Nach mehreren Überlegungen, wie es möglich ist, bis zu 200 Lichter zu choreographieren, nutzten wir schließlich das "Text+" Tool von Digital Fusion 3.12a.
Zusammenfügen aller Layer
In Combustion wurden die vorbereiteten Sequenzen zusammengesetzt. Dazu hatten wir die vorbereiteten Lichter aus Digital Fusion, die mit Reel Smart Twixtor verlangsamten Artbeatswolken und das original Footage.
In den Einstellungen agieren ein oder zwei Tänzer vor dem Stahlgerüst des Messegebäudes von Leipzig. Da die Tänzer nicht vor Greenscreen aufgenommen worden sind, mußten die Tänzer in einem ersten Schritt sauber vom Hintergrund getrennt werden. Ein Teil der Tänzer konnte durch mehrere Keypasses ausgestanzt werden. Die unsauberen Ränder wurden durch Masken und einzelnen Paintstrokes in Combustion ausgebessert.
Insgesamt mussten über 50 Einstellungen bearbeitet werden in denen der Hintergrund durch einen dunkleren bedrohlicheren Himmel ersetzt werden und die Gebäudestruktur mit flashenden Lichtern bestückt werden sollte. Jede Einstellung beinhaltet somit aufwendiges Rotoscoping, das Einsetzen und die Animation von Lichtern, sowie eine intensive Farbkorrektur.
Lookbestimmung
Zunächst wurde wie bei jeder Produktion am Look herumgefeilt. Die Lichter sollten realistisch wirken, nicht zu viel Gewicht bekommen, aber dennoch als wichtiges Bildelement ihre Wirkung nicht verfehlen. Inspiriert durch den Film "Begegnung der Dritten Art" sollte ein Wetterleuchten nach der Vorlage der in diesem Film sehr effektiv eingesetzen Lensflares erzeugt werden.
Durch die Beschaffenheit des Gebäudes im Hintergrund der Tänzer ergab sich für das Lichtsetup die Möglichkeit einzelne Lichter an den Gerüsten vor der Glasbefestigung zu platzieren. Problematisch waren jedoch die Möglichkeit die Animationen sehr genau zu steuern, hier haben wir auf das Texttool von Fusion umgeschwenkt und die ersten Versuche waren direkt sehr vielversprechend. Nach mehreren Precomposites mit verlangsamten Wolken aus unserer umfassenden Artbeats Library wurde der finale Look festgelegt.
Animierte Lichtwände
Erste Lösungsansätze die Lichter durch das Setzen statischer Punkte zu simulieren waren nicht zufriedenstellend. Die Lichter wirkten leblos und nicht real und konnten nicht ausreichend angesteuert werden. Wir haben uns dann entschlossen das Lichtsetup in einer Kombination von Digital Fusion und Combustion zu realisieren. Nach mehreren Überlegungen, wie es möglich ist, bis zu 200 Lichter zu choreographieren, nutzten wir schließlich das "Text+" Tool von Digital Fusion 3.12a.
Zusammenfügen aller Layer
In Combustion wurden die vorbereiteten Sequenzen zusammengesetzt. Dazu hatten wir die vorbereiteten Lichter aus Digital Fusion, die mit Reel Smart Twixtor verlangsamten Artbeatswolken und das original Footage.
In den Einstellungen agieren ein oder zwei Tänzer vor dem Stahlgerüst des Messegebäudes von Leipzig. Da die Tänzer nicht vor Greenscreen aufgenommen worden sind, mußten die Tänzer in einem ersten Schritt sauber vom Hintergrund getrennt werden. Ein Teil der Tänzer konnte durch mehrere Keypasses ausgestanzt werden. Die unsauberen Ränder wurden durch Masken und einzelnen Paintstrokes in Combustion ausgebessert.
| Task: | Einfügen von Lichteffekten |
|---|---|
| Zeitraum: | ca. 5 Tage |
| Auftraggeber: | Marcus Sternberg Filmproduktion |
| Filmproduktion: | Capture MM GmbH & Co KG |
| Verwendete Software: | Combustion, Digital Fusion, Lightwave 3D |






